So entwirfst du dein eigenes Logo für Labels

Logo selbst entwerfen

Wenn ihr diese Zeilen lest, habt ihr vermutlich kürzlich entschieden, für eure Werke ein eigenes Logo zu entwerfen, wisst aber noch nicht so recht wie. Glückwunsch, ihr seid hier an der richtigen Stelle gelandet! Denn genau diese Schritte habe ich inzwischen erfolgreich hinter mich gebracht und teile mein Wissen selbstverständlich gerne mit euch 🙂

Schritt 1: Günstiges Logoprogramm finden

Mein Logo (siehe oben) ist in dieser Form selbst designt, aber ich hatte eine Vorlage als Basis. Das fand ich – als Nicht-Designer- sehr hilfreich. Die Vorlage und die technischen Möglichkeiten zum verfeinern bot mir ein Logoprogramm. Das geht ganz einfach, wenn man erst mal das richtige Programm für sich gefunden hat!

Ich habe ein paar Gratis- und Shareware-Programme ausprobiert: Die meisten hatten entweder nur ganz fürchterlich häßliche Vorlagenelemente (und ich wollte schon gerne eins mit Vorlagen, weil ALLES selbst zu zeichnen mich dann doch überfordert hätte), oder sie waren für Grafikprofis, so dass ich noch nicht mal in der Lage war, IRGENDETWAS damit zu machen ;-).

Mit dem Logomaker 4, für den ich mich als Programm entschieden habe, bin ich im Ergebnis echt zufrieden. Er kostet in der Vollversion (die man braucht, wenn man das Logo am Ende als .jpg exportieren möchte) rund 20€ bei Amazon (siehe Link). Ist zwar Geld, aber das Logo will man ja auch nächstes Jahr noch hübsch finden 😉

Was heißt jetzt also Vorlage? Die Katze mit dem lustigen Buckel und dem Rahmen drum gab es als eine von seehr vielen Vorschlägen im Programm. Ich habe ihr dann aber noch den Zylinder verpasst, die Schrift in einer selbst ausgesuchten Schriftart druntergebastelt und für alles die Farben bestimmt. Ja, ok, der Schatten hat KEINEN Zylinder auf, aber das erkläre ich einfach zu „War Absicht“! 😉

HatCat-Logo

Schritt 2: Label mit eigenem Design online bestellen

So, Label designt, was nun? Jetzt braucht ihr jemanden, der euch das Ganze auf Stoff druckt, so dass ihr es in eure Werke auch einnähen könnt.

Auch hier habe ich ein bisschen rumsuchen müssen, bis ich den für mich richtigen Anbieter fand. Zuerst landete ich bei Dortex, dann bei namensbaender, aber beide Firmen WEBEN die Logos ins Label, statt sie zu drauf zu drucken. Heißt: Man kann nur eine Untergrundfarbe und eine Labelfarbe wählen. Mehr bunt is nich. Und ganz feine Details kommen, glaube ich, beim Weben auch nicht gut raus.

Wie froh war ich deshalb, als ich auf Cottontrends stieß. Die drucken eben auf den Stoff, so dass alle Farben und Feinheiten gut zu sehen sind. Ihr ladet eure Bilddatei einfach hoch und könnt dann zwischen verschiedenen Formaten und Materialien wählen. Es gibt

  • Jersey/Tricot
  • Polyester
  • 100% Baumwolle und
  • Super-Baumwolle.

Jersey/Tricot kann ich nicht empfehlen: Das ist zwar schön weich, franst aber an den Rändern total aus. Ich nehme immer Polyester. Dabei muss man nur beachten, dass man nicht heiß drüberbügelt, denn dann verwischen die Farben. Super-Baumwolle ist richtig edel beflockt, aber auch entsprechend teuer. Die 100% Baumwolle habe ich noch nicht ausprobiert.

Ist auf jeden Fall super-einfach, der Bestellvorgang! Einziger Nachteil: Es dauert ca. 2 Wochen, bis die Label dann bei euch in der Post sind. Die kommen glaube ich aus Holland oder so.

Also: Mut zum Label und viel Spaß beim Designen!

Liebe Grüße,

Bastelschaf

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